Alte Getreidesorten, neu in der Küche: Seit jeher gelten Getreide als Grundnahrungsmittel – und das sind immerhin fast 10000 Jahre. Damals wurden die Urgetreide (...)
Wer mir beim Backen auf die Finger schaut, der weiß, wie sehr ich das Urgetreide liebe. Zuerst hatte ich mich auf Kamut eingeschossen, anschließend auf Emmer und nun ist der Einkorn dran. Nachdem die Krume der ersten Brote mit Einkorn recht dicht geraten war, verwendete ich Einkorn-Vollkornmehl vorallem für meine salzigen Tarteteige. Der Geschmack von Einkorn ist - das möchte ich behaupten -
Während meiner Bildhauereizeit zog mich die Büste von Nofretete immer wieder magisch an. Dieser Giraffenhals! Die Ebenmäßigkeit der Gesichtszüge! Die Aristokratie des Ausdrucks! Meine Schwärmerei wurde nur noch verstärkt dadurch, dass sowohl während des Kunst-LKs sowie im Kunstgeschichte-Unterricht der Akademie alles VOR dem griechischen Altertum unter den Teppich gekehrt wurde - sämtliche
Bei vollkornigen Broten bin ich gleich zur Stelle. Sie sind schließlich der Grund, weshalb ich mit dem Brotbacken begonnen habe. Witzigerweise stehen sich damit meine deutschen Feriengäste, die ebenfalls Brot zuhause backen, und ich polar gegenüber. DIE starteten zumeist auf der Suche nach dem perfekten Rezept für Baguettes mit ihrer Eigenbrödelei - was mich nun überhaupt nicht interessiert.
Rezept für ein rustikales Urgetreide Brot mit Leinsamen, Einkorn und Kamut Natürlichem Sauerteig ist das einzige Triebmittel. Das Mehl ist frisch gemahlen und b (...)
Einen weiteren offenen Blog-Knopf schließe ich heute mit meinem letzten Brot aus der Musketier-Reihe. Mit diesem Projekt wollte ich euch zeigen, wie wandelbar ein gutes Brotrezept sein kann. Hier habe ich sämtlich Vorlieben vereint für ein freigeschobenes Brot: nur mit Sauerteig als Triebmittel, anteilig fast zur Hälfte aus vollem Korn, die lange, kalte Gare und viel Urgetreide. Dabei eine
Die Kamutvariante brauchte drei Anläufe bis mir alles gefallen hat. Beim ersten Versuch wollte der Sauerteig aus Kamut-Vollkorn nicht richtig in die Gänge kommen. Zwar gab ich dann in den Hauptteig noch etwas Hefe, aber nein, die Krume disqualifizierte sich direkt beim Anschneiden. Hier seht ihr den zweiten Versuch. Dem Kamut-Vollkorn im Sauerteigansatz habe ich etwas Weizenmehl zur Seite
Ja, ihr wißt es schon: ich bin Kamutianer. Dieses Getreide schmeckt mir einfach besonders gut. So habe ich nun diese Variante meines Urkornbrots besonders häufig gebacken und dabei immer mit den Mischungsverhältnissen von Weizen und Kamut gespielt: ein wenig mehr von diesem Mehl und etwas weniger von jenem. Wie Zorra dieser Tage festgestellt hat, braucht man bei einem Brotrezept lediglich